wenn  die  Glückshormone  wieder  tanzen

Bewegung zu Musik für Menschen mit Parkinson oder anderen neurologisch bedingten körperlichen Bewegungseinschränkungen.
Tanzen heilt die Seele und den Körper,
Tanzen vermittelt Freude und Mut, gibt Kraft
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Jegliche Art von Bewegung und insbesondere des Tanzes, regt die Produktion von Glückshormonen an. Bereits vor dem Auftreten der typischen Symptome von Morbus Parkinson bilden sich jene Nervenzellen zurück, die sowohl für die Koordination und Feinmotorik, als auch für die Produktion von Dopamin zuständig sind. Es entsteht ein Ungleichgewicht der Botenstoffe, was zu Zittern, Freezing (Muskelsteifheit), allgemeine Verlangsamung der Bewegungsabläufe, „Einfrieren“ der Mimik, etc. führt. Tanzen  fördert die eigene Kreativität, die allgemeine Aktivität, Lust auf Begegnung und soziale Kontakte. Die Musik wirkt unmittelbar auf die Seele, beschwingt und befreit, und überrascht, wie viel Beweglichkeit doch noch möglich ist.
Ein neues, positives Lebensgefühl stellt sich ein.

Wie sieht eine Stunde ‚Tanzen mit Parkinson‘ aus?
Nach dem gegenseitigen Begrüßen und Kennenlernen beginnen wir mit der Aufwärmung des Körpers durch Klopfmassagen, Isolations- und Atemübungen.  Wir tanzen sitzend auf dem Stuhl, um den Kontakt zum Körper durch die Schwerkraft herzustellen, die uns bei den Bewegungsfolgen im Stehen zu mehr Sicherheit und Gleichgewicht verhilft. Manchmal entstehen eigene Choreographien, ein andermal Improvisieren wir mit einem Partner oder lernen leichte Tänze aus der Folklore.  Die Rhythmen der verschiedenen Musiken lassen das typische Freezing überwinden. Zum Abschluss gibt es eine Entspannungsphase, aber auch Zeit für Gespräch und Austausch ist sehr wichtig. Besonders schön ist, wenn die Angehörigen dabei sind und mitmachen, denn in entspannter Atmosphäre befreit sich der Blick aufeinander und lässt    die Glückshormone wieder tanzen.   
Diese Phänomene gelten in ähnlicher Weise für alle Menschen mit chronischen, neurologischen Krankheitsbildern. Scheuen Sie sich nicht, auch im frühen Stadium genau da anzusetzen, wo sie  

Nach der langen Pause starten wir am Dienstag, 6. Oktober, von 17:15 – 18:45 Uhr
Wo: FreiRaum für Bewegung und Entspannung, Seeburgerstraße 11, im KontorSpandau, Seitenflügel, 2.Og rechts

Dieser Kurs  wird in Kooperation mit der Selbsthilfegruppe für Parkinsonpatienten Staaken organisiert, ist offen für alle Interessierte und auch die jeweiligen Partner/innen.
Denn: gemeinsam macht es doppelt Spaß.