wenn die Glückshormone wieder tanzen …
Bewegung zu Musik für Menschen mit Parkinson oder anderen neurologisch bedingten körperlichen Bewegungseinschränkungen.

Alle Bewegungsangebote beginnen wieder im März 2021!

in Spandau
Ort: FreiRaum für Bewegung und Entspannung
Seeburgerstraße 11, 13581 Berlin
Zeit: ab Dienstag, 2. März 2021 von 17:00 – 18:30 Uhr
Kosten: 75 Euro im Monat / (Tanz)Paare 100 Euro
Nur mit Anmeldung, begrenzte Teilnehmerzahl.

Tanzen mit Morbus Parkinson

Der Mensch lebt in der Musik, im Rhythmus, er atmet, spricht und singt. Die eigene Bewegung frei und kreativ gestalten, und sich gegenseitig in den Bewegungskombinationen zu begleiten, all das fördert die Lebensfreude, steigert die Mobilität und das Selbstvertrauen, schenkt eine neue Gemeinschaft. Die Musik beschwingt und befreit, und überrascht immer wieder auf‘ s Neue, wie viel Beweglichkeit der Körper uns bietet. Wir tanzen im Sitzen, im Liegen, im Stehen; allein und zusammen; im Kreis und aus der Reihe! (Tanz)Partner*innen sind herzlich willkommen.

Tanzen heilt die Seele und den Körper,
Tanzen vermittelt Freude und Mut, gibt Kraft
.

Dieser Kurs ist offen für alle Interessierte und auch die jeweiligen Partner/innen. Denn: gemeinsam macht es doppelt Spaß.
Aufgrund der aktuellen Lage ist die Gruppengröße auf 6 TeilnehmerInnen begrenzt.

Wie sieht eine Stunde ‚Tanzen mit Parkinson‘ aus?

Nach dem gegenseitigen Begrüßen und Kennenlernen beginnen wir mit der Aufwärmung des Körpers durch Klopfmassagen, Isolations- und Atemübungen.  Wir tanzen sitzend auf dem Stuhl, um den Kontakt zum Körper durch die Schwerkraft herzustellen, die uns bei den Bewegungsfolgen im Stehen zu mehr Sicherheit und Gleichgewicht verhilft. Manchmal entstehen eigene Choreographien, ein andermal Improvisieren wir mit einem Partner oder lernen leichte Tänze verschiedener Stilrichtungen. Die Rhythmen der Musiken lassen das typische Freezing überwinden.
Zum Abschluss der Stunde gibt es eine Entspannungsphase, aber auch Zeit für Gespräch und Austausch ist sehr wichtig.
Besonders schön ist, wenn die Angehörigen dabei sind und mitmachen, denn in entspannter Atmosphäre befreit sich der Blick aufeinander und lässt die Glückshormone wieder tanzen.   
Das Ziel ist, dem Nervensystem neue Informationen zu vermitteln, um den Folgen der Erkrankung einen gesunden Gegenpol zu bieten. Denn: Das menschliche Gehirn merkt sich nie die Ursache des Problems, aber immer die Lösung desselben. Daher sind wir lernfähig bis ins hohe Alter.

Diese Phänomene gelten in ähnlicher Weise für alle Menschen mit chronischen, neurologischen Krankheitsbildern.

Schreiben Sie an kontakt@schweitzer-bewegt.de für weitere Informationen.
Ich freue mich auf Sie!